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Auf den folgenden Seiten richten wir zur Zeit Seiten über die Geschichte des Kanals ein.

Da ständig neue Jahrgänge eingefügt werden, lohnt es sich von Zeit zu Zeit einmal auf diese Seiten zu schauen. Zunächst werden wir unser Bildmaterial auf die Seiten stellen und mit Kommentaren versehen. Später werden Ereignisse, Geschichten und Annekdoten zum Thema Kanal hinzukommen.

Erbaut: 1887 - 1895 (156 Mio Mark)

Erweiterung 1907- 1914 (242 Mio Mark)

Abmessungen:

Länge: 98,637 Km

Breite(Wasserspiegel): 160 m

Breite (Sohle): ca. 90 m

 

Der Nord-Ostsee-Kanal, ehemals Kaiser-Wilhelm-Kanal, entstand ursprünglich durch betreiben eines Kaufmanns, der in einem Gutachten belegte, dass ein Kanal zwischen Nord- und Ostsee durchaus in der Lage ist einen Gewinn zu erzielen. Später wurde es dann so dargestellt, dass aus der Notwendigkeit der damaligen Marinestrategen, die Schiffe der kaiserlichen Flotte aus den jeweiligen Kriegshäfen Wilhelmshaven bzw. Kiel, schnell in Nord- oder Ostsee überführt werden können. Heute ist der Anteil der Kriegsschiffe eher gering. 1997 fuhren 55.028 Schiffe, darunter etwa 5% Kriegsschiffe und 18.083 Sport- und Kleinfahrzeuge durch den Kanal und beförderten über 49 Millionen Tonnen Güter. Gerade für die Handelsschiffe bedeutet der Kanal eine wesentliche Abkürzung, müssten sie doch sonst den langen, zeitaufwendigen Weg (etwa 250 sm) um Skagen nehmen. Damit ist der Nord-Ostsee-Kanal, international Kiel-Kanal genannt, die bedeutendste künstliche Wasserstraße der Welt.

Erbaut wurde der Kanal 1887-1895 und belastete das damalige Deutsche Reich mit Kosten in Höhe von 156 Millionen Reichsmark. Bedingt durch die immer schneller voran schreitende Aufrüstung im Marinekriegsschiffbau musste die Wasserstraße schon sehr schnell erweitert werden. Der Ausbau fand in den Jahren 1907 bis 1914 statt und kostete den Staat noch einmal 242 Millionen Reichsmark.

Und noch einmal fanden große Baumaßnahmen statt, diesmal allerdings um das Kanalbett zu sichern und ihn an die Anforderungen des modernen Seeverkehrs anzupassen. 840 Millionen D-Mark (Kostenstand 1988) mussten die Steuerzahler für die in den sechziger Jahren begonnenen Erweiterungsarbeiten bereitstellen.

Der Nord-Ostsee-Kanal hat eine Länge von genau 98,637 km. Er ist heute auf Höhe des Wasserspiegels 162 Meter breit, seine Sohlenbreite beträgt 90 Meter, seine Wassertiefe 11 Meter.

Die beiden Kanalschleusen in Brunsbüttel und Holtenau dienen nicht so sehr der Regulierung des Wasserstandes, sondern schützen vor allem das Kanalbett dadurch, dass das Wasser nicht hin- oder herfließen kann. Die Schleusen haben eine Länge von 310 Metern und eine Breite von 42 Metern. Das Durchschleusen der Schiffe dauert im Durchschnitt etwa 45 Minuten, ein Schauspiel, auf das man nicht verzichten sollte. Die Schleusenverwaltungen bieten dem Interessierten Aussichtsplattformen, auf denen man einen guten Überblick über das Geschehen hat.

Natürlich zerschneidet der Nord-Ostsee-Kanal das Land in zwei Hälften. Gerade Landwirtschaft und Gewerbe hatten besonders darunter zu leiden. Deshalb verfügte das damalige Kaiserreich, dass jedermann den Kanal kostenlos überqueren kann.

Heute fließt der Verkehr über insgesamt 10 Hochbrücken mit einer Durchfahrtshöhe von 42 Metern. Zwei Tunnel, ein Fahrzeug- und ein Fußgängertunnel wurden in den sechziger Jahren erbaut, als Ersatz für die mittlerweile abgerissene Drehbrücke bei Rendsburg. Eine Schwebefähre, unter der Rendsburger Hochbrücke hängend und 13 freifahrende Schwimmfähren mit Voith-Schneiderantrieb gewährleisten einen reibungslosen Fahrzeug- und Fußgängerverkehr.

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